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Einführung

Wie das XP zeichnet sich auch der Rational Unified Process RUP dadurch aus, dass iterativ und inkrementell entwickelt wird. Er konzentriert sich jedoch stärker auf die Architektur und den Einsatz von UML. So kommt den Use-Case-Diagrammen eine hohe Bedeutung während der frühen Phasen zu.

Im Gegensatz zu dem V-Modell sind beim RUP die Phasen und die Aktivitäten entkoppelt. Beispielsweise wird bereits während der Anfangsphase (inception phase), die dazu dienen soll, eine Vorstellung vom Produkt zu erlangen, mit dem Entwurf der Architektur begonnen. Die Implementierung erstreckt sich sogar über alle Phasen.

Daher sind es nicht mehr die Tätigkeiten, welche das Ende einer Phase bestimmen, sondern die Lieferobjekte, also Dokumente, Prototypen oder andere Artefakte.

Der RUP ist ein sehr mächtiger auf die objektorientierte Softwareentwicklung spezialisierter Prozess. RUP ist jedoch auch ein Produkt, der damaligen Firma Rational, heute IBM. Dieses Produkt umfasst Anleitungen, Templates und Beschreibungen, wie der Prozess auf das eigene Projekt angepasst werden kann. Der RUP wendet sich an erfahrene Entwicklerteams.

Eine kurze Übersicht über den RUP findet sich auf einer IBM Webseite. Empfehlenswert für den Schnelleinstieg ist auch das fünfseitige PDF-Dokument auf den Seiten von Fhoton.