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Rückprojektion

Die Rückprojektion wurde 1917 von Johann Radon veröffentlicht. Im Gegensatz zur linearen Integraltransformation, die seit dem Ende der sechziger Jahre eine fundamentale Rolle in der Computertomographie zur Rekonstruktion von 2D-Funktionen aus eindimensionalen Projektionen spielt, führt die Rückprojektion trotz ihrer langen Geschichte und ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eher ein Schattendasein. Die Rückprojektion wird in der medizinischen Bildverarbeitung vor allem für zwei Anwendungsbereiche benutzt. Zum einen in der Computer-Tomographie und zum anderen in der medizinischen Bildverarbeitung.

In der Computer-Tomographie wird mit Hilfe der Rückprojektion aus den gemessenen Projektionen einer Funktion diese Funktion rekonstruiert. Die Rückprojektion stellt hierbei eine physikalische Realität dar.

In der medizinischen Bildverarbeitung stellt die Rückprojektion vielmehr ein Werkzeug dar, um gezielt geraden hafte Bildstrukturen manipulieren und herausarbeiten zu können.

Im folgenden Applet wird die Rückprojektion im Hinblick auf die medizinische Bildverarbeitung vorgestellt.







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