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Webconferencing Teil 2 (in Bearbeitung)

Hintergrund

Besonders verteilt arbeitende Teams setzen Webconferencing Systeme ein, um Besprechungen zeitgleich, aber ortsunabhängig durchführen zu können. Mit diesen Systemen lassen sich Präsentationen gemeinsam betrachten, viele bieten ein Application-Sharing (d.h. alle Teilnehmenden können auf den PC des Präsentierenden zugreifen). Zu den weiteren Funktionen zählen Chat, Polling (Abstimmungen) und VoIP.

Bekannte Anbieter bzw. Produkte sind GotoMeeting (Citrix), WebEx und Vitero. Vitero nimmt hierbei eine Sonderstellung ein. Eine vom Fraunhofer Institut entwickelte völlig neuartige Benutzerschnittstelle schafft es, die Arbeits- und Diskussionsatmosphäre von Präsenztreffen auch bei diesen virtuellen Meetings zu bewahren. Die Kosten für diese kommerziellen Systeme belaufen sich auf 10.000 bis 50.000 EUR.

Mit DimDim (www.dimdim.com) hat nun erstmals ein OpenSource Produkt den Markt erreicht, das aber der Fraunhofer-Entwicklung im Bezug auf Usability, Funktionalität und Stabilität nicht entspricht. Daher haben wir in einem ersten Projekt, eine Alpha-Version eines solchen Werkzeugs entwickelt. Das Entwickler-Team stellt eine Lizenz zur Verfügung, die eine Weiterentwicklung und deren auch kommerzielle Nutzung uneingeschränkt gestattet und im Gegenzug Zugang zum neuen Source-Code erwartet.

Ihre Aufgabe

Die erste Version gilt es nun weiter zu entwickeln, weitere Feature zu integrieren, Fehler zu beheben und die Anwendung auf die jeweils aktuellste Version der einzelnen technologischen Plattformen zu portieren. Eine Integration in populäre Lernmanagementsysteme wie Moodle oder ILIAS ist zu prüfen und ggf. zu entwickeln. Es zählt auch zur Aufgabe, sich ein Konzept zur Kommerzialisierung der Anwendung zu überlegen.
Für dieses anspruchsvolle Projekt werden ehrgeizige und begeisterte Studierende benötigt. Es ist besonders für Studierende ab dem 4. Semester geeignet.

Ihr Vorteil

Mit diesem Projekt lernen Sie neuste Technologien kennen und anwenden. JavaFX und JXTA zählen dazu. Sie werden nach diesem Projekt sehr erfahren in der Architektur und Entwicklung verteilter Systeme sein.
Die größten Risiken sind dank der Alpha-Version bekannt und beherrscht. D.h. Sie haben sehr gute Chancen, das Projekt erfolgreich zu Ende zu führen. Das wiederum eröffnet Ihnen die Chance, eine eigene Firma aufzubauen. Es ist sogar die Unterstützung des Kultusministeriums denkbar. Ich habe bereits mit dem Verantwortlichen gesprochen.