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Curriculum

Lerneinheit 1: Einführung (Johner)

Termin: 23.03.2009 14:00

Lernziele

Während dieser ersten Veranstaltung erfahren die Studierenden, wie diese Veranstaltung ablaufen wird, welche Informationen sie erwarten dürfen, welche Leistungen von Ihnen verlangt werden und welche Werkzeuge zur Verfügung stehen.
Curriculum

  • Einteilung für Kurzreferate: Hälfte Rentrop, Hälfte Pleßke. Termien und Termin mit Professoren abstimmen.
  • Benotung: Nur BE und NB (Schein)
  • Werkzeuge: Blog & Wiki
  • F&A.
  • Sinn eines Assessmentsemesters
  • Kurzer Besuch Wäsch

 

Lerneinheit 2: Die Hochschule verstehen (Hedtstück)

Termin: 30.03.2009, 14:00

Lernziele

Die Studierenden kennen die Hochschule und ihre Organe. Sie wissen, welches Gremium für welche Entscheidung zuständig ist, welche Kompetenzen das Land, die Hochschule, die Fakultät und der Fachbereich haben. Ihnen ist das Angebot des Studentenwerks bekannt, und Sie wissen, wer bei welchen Fragen zuständig ist.

Anmerkung: Für diese Lerneinheit bietet es sich an, einen Vertreter der Hochschule (z.B. Kanzlerin, Vertreter Studentenwerk) seinen Bereich vorstellen zu lassen.

Curriculum

  • Hochschule und Gremien: Präsident, Kanzler, Vizerektoren, Senat
  • Angebots des Studentenwerk: Mensa, Wohnungen, Psychotherapie
  • Zentrale Dienste: Rechenzentrum, Verwaltung, Bibliothek, …

 

Lerneinheit 3: Wirtschafts-Informatik studieren (Erben)

Termin: 06.04.2009 11:30

Lernziele

Die Studierenden haben einen Überblick darüber, welche (Prüfungs-) Leistungen im Rahmen ihres Studiums verlangt werden. Sie kennen die Wahlmöglichkeiten und wissen, welche Formen von Prüfungsleistungen (Klausur, Vortrag, Übung, …) es gibt. Sie sind in der Lage, die Prüfungsordnung zu finden, zu lesen und zu verstehen, und wissen, wie die Prüfungsordnung der Fakultät mit zentralen Prüfungsordnungen zusammenspielt.

Weiter haben die Studierenden verstanden, welche Ämter und Funktionen es innerhalb der Informatik gibt, kennen insbesondere das Dekanat, das Prüfungsamt, den Prüfungsausschuss, den Fakultätsrat, den Fachbereichsrat sowie die Ämter für die Betreuung von Praktika und Auslandsaufenthalten.

Die Studierenden können die Modulbeschreibungen finden, lesen und verstehen und wissen ECTS-Punkte mit Aufwand zu korrelieren. Sie wissen welche Fächer sie im Lauf des Studiums belegen müssen und haben verstanden, wie die Eskalation bei Nichtbestehen von Prüfungen funktioniert (Nachschreiben, Härteantrag, Rückstufung, Exmatrikulation).

Die Studierenden kennen die spezifischen Hürden des Studiums und können sich bei (vermeintlichen) Ungerechtigkeiten wehren, weil sie den formalen Beschwerdeweg kennen. Sie sind motiviert, sich

Anmerkung: Die Lerneinheit „Prüfungen bestehen“ baut auf dieser Einheit auf. Entsprechend können Teile dieser Einheit in die darauf aufbauende Lerneinheit verschoben werden.

Curriculum

  • Aufbau der Fakultät, Ämter und Verantwortlichkeiten
  • Studentische Mitbestimmung
  • Verwendung von Studiengeldern
  • Prüfungsordnungen
  • Studienordnung, Modulbeschreibungen
  • Aufbau des Intranets

Lerneinheit 4: Die eigenen Ziele finden (Haase)

Termin: 20.04.2009, 14:00

Lernziele

Die Studierenden verstehen, dass das Setzen eigener Ziele entscheidend für das Erreichen eines erfüllten Lebens ist. Sie haben einen Überblick über mögliche Ziele und wissen, dass es keine guten oder schlechten Ziele, sondern nur mit der eigenen „Vision“ übereinstimmende oder nicht-übereinstimmende gibt. Der Unterschied zwischen intrinischer und extrinischer Motivation sind bekannt, ebenso Faktoren, die die Eigenmotivation unterstützen. Die Studierenden haben den Prozess verstanden, mit dem man von Zielen zu Prioritäten und damit vom Selbst- zum Zeitmanagement kommt. Sie sind in der Lage, das zum Zeitmanagement Gelernte auf das eigene Studium zu übertragen und einen Wochenplan u.a. basierend auf ECTS-Punkten zu entwickeln. Die Studierenden haben verstanden, dass Phasen der Entspannung darin ebenso zu berücksichtigen sind wie Phasen des intensiven Lernens.

Curriculum

  • Glück: Definition, Voraussetzungen
  • Zeitmanagement: Elemente eines Wochenplans, Werkzeuge
  • Prinzipien von Pareto und Parkinson


Literaturvorschläge

  • Mihaly Csikszentmihalyi: Flow, Klett-Cotta
  • Wolff Horbach: 77 Wege zum Glück, GU
  • Timothy Ferriss: die 4-Stunden Woche, Econ
  • Larry Winget: Halt den Mund, hör auf zu heulen, und lebe endlich, books4success

Lerneinheit 5: Prüfungen bestehen (Pleßke)

Termin: 27.04.2009 11:30

Lernziele

Die Studierenden sind in der Lage, sich auf Prüfungen bestmöglich vorzubereiten. Sie haben verstanden, dass es unterschiedliche Prüfungsstile der Professoren gibt, und können diese erkennen. Sie wissen, wie man eine Prüfung vorbereitet und welche Hürden es gibt.

Anmerkung: Für diese Lerneinheit können auch Studierende älterer Semester zu einem Kurzreferat oder einer Diskussion eingeladen werden.

Curriculum

  • Prüfungsordnung (Wiederholung)
  • Zeitmanagement: Anwendung auf Prüfungen   (Schwerpunkt)
  • Mögliche Prüfungsformen (Wiederholung)
  • Klassische Prüfungshürden und deren Bewältigung (Schwerpunkt)

Lerneinheit 6: Informationen beschaffen und bewerten (Wäsch)

Termin: 04.05.2009, 14:00

Lernziele

Die Studierenden kennen die Vielfalt an Möglichkeiten, um sich Informationen zu beschaffen. Sie haben ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass Informationen kritisch geprüft werden müssen, und kennen Möglichkeiten dazu. Die Studierenden sind in der Lage, Informationen und Wissen zu unterscheiden.

Curriculum

  • Übersicht über Informationsquellen
  • Bibliothek: Aufbau, Recherche und Angebot
  • Internet-Recherche: Optionen bei der Google-Suche, alternative Suchmaschinen
  • Hilfsmittel und Methoden
  • Besondere Quelle: Communities, Foren, Firmenverzeichnisse (Hoppenstedt u.a.) etc.

Anmerkung: Hier bietet sich u.U. eine Bibliotheksführung bzw. ein Kurzreferat von Herrn Hannemann an.

Lerneinheit 7: Wissenschaftlich arbeiten (Haase)

Termin: 11.05.2009, 14:00  (wird geändert)

Lernziele

Die Studierenden kennen die Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens und können diese auf eine vorgelegte (Bachelor-) Arbeit anwenden. Sie wissen, welche Klassen wissenschaftlicher Fragestellungen es gibt und haben verstanden, dass die wissenschaftliche Methodik zur wissenschaftlichen Fragestellung passen muss. Insbesondere wissen sie, dass Programmieren nur eine vieler Methoden, aber oft keine geeignete darstellt.

Weiter wissen die Studierenden, wie eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut werden soll, und sie sind in der Lage korrekt zu zitieren. Sie haben verstanden, dass Verstöße (wissenschaftlichen) Betrug bedeuten.

Curriculum

  • Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens (Objektivität, Systematik, Vollständigkeit, Allgemeingültigkeit, Überprüfbarkeit)
  • Typische Probleme damit bei (externen) Bachelorarbeiten
  • Wissenschaftliche Fragestellung und deren Zerlegung in Teilfragen
  • Liste möglicher Methoden (Befragung, Messung, Analogiebildung, Prototyping, mathematische Herleitung usw.)
  • Aufbau von wissenschaftlichen Arbeiten
  • Zitieren: Zitierstile und Hilfsmittel. Besonderheiten bei Internetquellen.

Literaturvorschläge

  • Duden, wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten?, Duden-Verlag
  • Jele, wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren, Oldenbourg
  • Brauner und Vollmer: Erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten, Verlag Wissenschaft & Praxis
  • Balzert et al., Wissenschaftliches Arbeiten, w3l

 

Lerneinheit 8: Lernen lernen (Rentrop)

Termin: 18.05.2009, 09:30 (wird geändert)

Lernziele

Die Studierenden wissen, wie der Lernprozess funktioniert, und können mit eigenen Worten wichtige Lerntheorien (Behavourism, Konstruktivismus, Kognitivismus) mit eigenen Worten beschreiben und erlebten Unterricht danach klassifizieren. Sie verstehen, dass Lernen ein aktiver Prozess ist und kennen wichtige Lerntechniken. Sie verfügen über einen Überblick über vermittelbare Kompetenzen.

Den Studierenden ist die Bedeutung des aktiv und laut Sprechens und des Lernens in der Gruppe bewusst. Sie wissen, wie Sie Wissen strukturieren und wiederholen. Dazu verfügen Sie auch über ein Portfolio verschiedener Werkzeuge.

Nach Besuch dieser Lerneinheit sind die Studierenden motiviert, nicht nur Konsumenten von Lehrmaterialien zu sein, sondern aktive Gestalter und Entwickler ihres eigenen Lernprozesses.

Curriculum

  • Lernprozess & Gehirn
  • Lerntypen
  • Lerntechniken
  • Lernen in der Gruppe
  • Strukturierung von Informationen, Mindmapping
    Werkzeuge
  • Kreativitätstechniken und Denkstrategien

Literaturvorschläge

 

  • Spitzer: Lernen, Elsevier

Lerneinheit 9: Von Praktika profitieren (Martin)

Termin: 28.05.2009, 14:00

Lernziele

Die Studierenden wissen ob der Bedeutung von Praktika für das eigene Studium und Berufsleben. Sie kennen die Angebot der Hochschule und sind in der Lage, für Sie geeignete Firmen und (ausländische) Hochschulen zu recherchieren und sich dort erfolgreich zu bewerben.

Curriculum

  • Aufgaben und Angebot des Praktikantenamts
  • Vorgaben durch die Prüfungs- und Studienordnung
  • Ziele des PSS
  • Passende Unternehmen finden
  • Gesamtablauf
  • Besonderheiten des Auslandspraktikums

Lerneinheit 10: Zielgerichtet kommunizieren (Rentrop)

Termin: 08.06.2009 (wird geändert)

Lernziele

Die Studierenden kennen die Grundlagen der Kommunikation. Sie verstehen, zu welchen Störungen es dabei kommen kann, wie man diese erkennt und behebt. Sie wissen, wie man einen Vortrag gliedert und frei hält. Die Grundregeln guter Rhetorik sind den Studierenden vertraut. Weiter können sie qualifiziertes Feedback geben.

Curriculum

  • Verschiedene Kommunikationsmodelle (u.a. Sender-Empfänger, Schulz von Thun)
  • Kommunikationssituationen: Vortrag, Vorlesung, Rede, Flirt, Verkauf, unter Freunden, in Familie
  • Konflikt- und Kritikgespräche, Feedbackregeln
  • Rhetorik
  • „E-Mail-Knigge“
  • Nicht: Einsatz von Medien


Anmerkung: Bei dieser Lerneinheit steht das aktive Üben im Vordergrund.

Lerneinheit 11: Wirkungsvoll präsentieren (Johner)

Termin: 15.06.2009, 14:00

Lernziele

Die Studierenden kennen die Elemente einer guten Präsentation und wissen, wie eine solche aufgebaut ist. Sie können Präsentationen Dritter anhand eines vorgegebenen Kriterienkatalogs bewerten. Die Studierenden haben einen Überblick über Hilfsmittel und Medien und können deren Vor- und Nachteil nennen. Speziell auf die typischen Fallen beim Einsatz von PowerPoint sind die Studierenden sensibilisiert.

Curriculum

  • Das Wer-vor-Was-vor-Wie-Prinzip
  • Dramaturgie einer Präsentation
  • Medieneinsatz und Körpersprache

Literaturvorschläge

  • Matthias Pöhm: Der Irrtum PowerPoint
  • Guy Kawasaki: Zen oder die Kunst der Präsentation

Lerneinheit 12: Von Auslandsaufenthalten profitieren (Erben)

Termin: 22.06.2009, 11:30 (unverbindlich)

Lernziele

Die Studierenden wissen ob der Bedeutung von Auslandsaufenthalten für das eigene Studium und Berufsleben. Sie kennen die Angebot der Hochschule und sind in der Lage, für Sie geeignete ausländische Hochschulen zu recherchieren und sich dort erfolgreich zu bewerben.

Die Studierenden können die Konsequenzen eines Auslandspraktikums bzw. Auslandssemesters auf den eigenen Studienfortschritt abschätzen.

Curriculum

  • Aufgaben und Angebot des Auslandsamts
  • Vorgaben durch die Prüfungs- und Studienordnung
  • Partnerhochschulen
  • Recherche
  • Bewerbung und Bewerbungsschreiben (auch auf Englisch?)

Anmerkung: Hier ist möglicherweise ein Kurzreferat eines Studierenden, der im Ausland studiert hat, hilfreich.

Lerneinheit 13: Probleme lösen (Hedtstück)

Termin: 29.06.2009, 14:00 (unverbindlich)

Lernziele

Diese Lerneinheit fasst bisher Gelerntes teilweise zusammen. Sie soll den Studierenden ein Portfolio an Möglichkeiten aufzeigen, das ihnen hilft, mit Krisen- und Problemsituationen umzugehen. Speziell die Bedeutung von Kreativitätstechniken- und methoden, (Selbst-) Coaching, Lerngruppen, aber auch therapeutischer Begleitung sollte vermittelt werden.

Anmerkung: Hier ist möglicherweise ein Kurzreferat eines Therapeuten/Coaches (des Studentenwerks) hilfreich.

Curriculum

  • Coaching und Selbstcoaching
  • Angebot des Studentenwerks im Bereich Therapie
  • Gefahr beim Aufschieben von Problemen
  • Sonstige Ansprechpartner
  • Von Katastrophen lernen
  • Härtefallregelungen